Hier ist das Auto der Star. Ganz klar.
Und eine Ahnenreihe hat er auch.
Das waren alles leidgeprüfte "ich probier' mal Rallye"-Mobile in den 70ern. Ein Student namens Rolf Blaschke errang zügig einen eigentümlichen lokalen Ruf als brutaler Käfertreter.... Die Karlchens wurden nummeriert. 1977 schied Karlchen 4 völlig durchgeritten von uns.

Rolfs drohendes Karriere- Ende stoppte aber der Beifahrerplatz bei Axel Schiffers - im Käfer 1303 - und der Gewinn der Nieder- sächsischen ADAC Clubsport-Meisterschaft 1978.
Danach verging die Käfer-Leidenschaft.
Bestzeit war angesagt und Rolf saß nun als Co in diversen BMWs, Opels, Audis, GTIs.....
1982 war Schluss.


COMEBACK 2003 Es ging wieder los. Ein 66er Käfer wurde gefunden und natürlich Karlchen 5 getauft.
Mit Klaus Jülke wurde ein mechanisch versierter Kumpel reaktiviert, der schon in der DRyM als göttlicher Schrauber bei der Truppe war und nun das Volant übernahm (Platz 3).
Ende 2003 stieg Klaus aus und nun begann die schlimmste Zeit für Karlchen. Rolf griff wieder selbst ins Lenkrad, zerrte am Handbremshebel und bemüht sich seitdem nach Kräften, seinem früheren Ruf halbwegs gerecht zu werden. Die Beifahrer wechseln, was aber wohl nicht auf den Fahrstil zurückzuführen ist... oder???
2004 Platz 5 mit Anja Amthor.

2005 konnte mit Klaus Pauquet erneut ein 3.Platz im Championat erkämpft werden. Aber dann begann der gequälte Original-Motor im 4. Rallye-Jahr die Pleuel von sich zu strecken.
Der Ersatzmotor ging viel besser. Die Rallye Sulingen 2006 mit Andrea Sohn wurde zum Höhepunkt jedes Käfers, als Karlchen nacheinander den 1200er Köhler-Kadett und dann noch die Herrman-Alpine A110 in einer WP überholen konnte. Öltemp:150 Grad !! Bedauerlicherweise war das Herz danach absolut platt. 1l Öl /50 km !!!!
Damit begann die endlose Leidens-Geschichte.

Bei den nächsten Läufen gaben die aus den "Resten" improvisierten Ersatz-Triebwerke eins nach dem anderen den Geist auf.

2007 wurde noch schlimmer. Ein völlig neu aufgebauter Motor zerstörte sich nach 400 Km mit Kurbelwellen-Bruch selbst..... ENDE...?   - Pause!
VW Käfer
1200
1500



VW-Chef Nordhoff lehnte Motorsport glatt ab. Aber diverse VW-Importeure fuhren in den 50er- u. 60er Jahren dennoch "werksmäßig" weltweit Erfolge ein.
Ein Auszug:
1953 1.Ges Safari-Rallye, Kenia
1954 1.Ges Safari-Rallye, Kenia
1955 2.Ges Safari-Rallye, Kenia
1956
 
1.Ges
5.Ges
Schweden-Rallye
Rallye Monte Carlo
1957 1.Ges Safari-Rallye, Kenia
1960
 
1.Ges
1.Ges
Meistersch.GB
Tour d'Europe
1962 1.Ges Safari-Rallye, Kenia
1966 1.GesDonau-Rallye
1967 5.GesDonau-Rallye
VW Schweden-Rally-Team

Sensationelle Ergebnisse fuhr Harry Bengtson bei der 1000- Seen- Rallye: 10 Jahre lang immer unter den TOP10 !!!!

Viele skandinavische Rallyestars begannen mit dem Käfer bevor sie in andere Teams wechselten: Bengt Söderström (Ford), Harry Kallström (Lancia) Björn Waldegaard (Porsche).

1966 begann Porsche Salzburg mit dem 1500er Käfer (wie Karlchen).

1970 kam der 1302.
Das war ein genz anderes Auto...

Team-Archiv   Karlchen Käfer5


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Fotos: Archiv
 Sa 31.12.16 . 10:20
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