geschichte des historic-rallye-cup "Kompakt" wird zum Schlagwort
Der Rallyesport in Deutschland verändert sich. Rallyes müssen "kompakt" sein! Das bedeutet, dass auch "Große" Rallyes nun die Rundkurs-Orgien der "Kleinen" mit Doppel- und Dreifach-Befahren zum Allheilmittel erklären.
Dadurch werden allerdings auch die möglichen Starterfelder begrenzt. Die Rallye-Schlange beißt sich sonst nämlich selbst in den Schwanz.

Das ist das Argument der Litermont und das gilt auch für die Rallye Baden-Württemberg. Auch dort wird es zunehmend schwieriger, den HRC einzubinden.
Wenn die "Großen" nicht mehr gehen, wackelt aber das Gesamtkonzept. Denn quer durch die Republik reisen um dann 35 WP-Kilometer zu fahren...?
   
Die REGIO-CUPS können dieses Problem nicht lösen. Sie sollen den Fahrern aber doch eine Alternative mit weniger Anreise-Kilometern bieten und zusammen mit den CHAMPIONAT-Teams dann ordentliche Starterfelder sichern.
Aus dem Osten gab es allerdings überhaupt keine Resonanz auf unser Angebot.
Und in Nord-Bayern bot der ADAC nun ebenfalls eine HRC-Kopie an.


43 Teams eingeschrieben
Allen bösen Ahnungen zum Trotz erreicht das Einschreib-Ergebnis allerdings dennoch wieder die "40er".
Im Lauf der Saison zeigte sich dann aber bald, dass sich etliche "aus Solidarität" eingeschrieben hatten, tatsächlich aber nicht antraten.

Und auch in diesem Jahr wanderten wieder 3 Teams zu den Bestzeitfahrern ab. Darauf kann man mit recht stolz sein. Denn der Historic-Rallye-Cup hat sie an den "richtigen" Rallyesport heran geführt.

Es darf aber auch nicht verkannt werden, dass doch einige Teams bei den diversen "Nachmachern" gelandet sind.
Das ist schade. Es wird aber ärgerlich, wenn es Teams sind, die sich gerade als Titelträger bei uns haben feiern lassen.
Schwamm drüber..
Die IG lebt von der Gemeinschaft. Das unterscheidet uns von Funktionärs-Serien mit Machtanspruch.

Eine unserer Stärken besteht darin, neue Teams "aufzunehmen" und zu integrieren.
Wenn allerdings mehr als 1/3 der Teams neu dabei sind...? Eine Herausforderung.

2008 wurde das Jahr des gewaltigen Generationswechsels. Und manch blanke "Konsumenten-Haltung" traf auf die "alte" IG-Philosophie "Miteinander-Füreinander". Nicht alle spielten mit.
Aber unterm Strich blieb doch Substanz.

letzte Aktualisierung aktualisiert: 14.04.14 /10
 


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